Sprachurlaub – Erfahrungen mit Buchung, allgemeinem Kontakt und der Abwicklung

So: Für alle die sich mit dem Gedanken tragen einen Sprachurlaub zu buchen möchte ich jetzt meine Erfahrungen hier zusammentragen und werde euch auch bis zum Ende meines Urlaubs immer wieder auf dem Laufenden halten…

Die Entscheidungsfindung 😉                                                           Sprachkurs in Italien sollte es sein, soviel stand fest – Land, Leute und das Lebensgefühl erleben und dabei durch sprechen die Sprache lernen…

Vorab muss man dazu sagen, dass es unzählige Angebote gibt und die Preisspanne von günstig bis extrem teuer variiert. Nach längerer Suche bin ich im Internet auf die Seite: sprachurlaub.de gestoßen und hier auch hängengeblieben. Mir persönlich hat gefallen, dass der Unterricht nicht nur in den größeren Orten angeboten wird sondern auch in einer sehr kleinen individuellen Sprachschule in einem ebenso kleinen und überschaubaren Ort: Bagno die Romagna.

Der Anbieter beschreibt das Ganze so:

Das kleine Dorf Bagno di Romagna liegt in fast unberührter Natur, mitten im Grün der Apenninen auf 500 Meter Höhe. Den hohen Bekanntheitsgrad in Italien verdankt der Ort seinen 45 Grad warmen Thermalquellen, die sich schon die Römer zunutze machten.

Ein Pluspunkt des rund 1000 Einwohner zählenden Ortes ist, dass es mit Ausnahme der Kursteilnehmer unserer Partnerschule kaum ausländische Touristen gibt. Beim Bummeln und Einkaufen im Ort kommen Sie so schnell mit den Anwohnern ins Gespräch und erhalten zahllose Möglichkeiten Ihre Sprachkenntnisse anzuwenden. (Text von sprachurlaub.de)

Die Buchung                                                                                             Im Zeitalter von Google und Co hatte ich ziemlich schnell einen Zeitungsbericht gefunden der betitelt war mit „Das ganze Dorf ist eine Sprachschule“. Nach dem Durchlesen hatte ich irgendwie ein „gutes Bauchgefühl“ und so habe ich Kontakt aufgenommen. Der Organisator ist die Firma Scherer Bildungsreisen GmbH und ich kann ganz ehrlich sagen, dass ich mich vom ersten Moment an gut aufgehoben gefühlt habe. (Hahaha, nein die zahlen mich nicht damit ich das sage 😉 ) Herr Scherer hat sich meinen unzähligen Mails tapfer gestellt und alle meine Fragen die mit „ja, aber wenn…“ oder ähnlichen Worten  begonnen haben mit einer unbeschreiblichen Ruhe und Geduld beantwortet.

Mein Terminwunsch konnte problemlos umgesetzt werden und so musste ich mich nur noch für die Unterkunft entscheiden. Zur Wahl stand eine Gastfamilie, ein Studio das man allein oder zu zweit bewohnen kann, ein Hotel oder eine Pension. Nach dem Motto „Ganz oder gar nicht“ habe ich mich für die Unterbringung in einer Gastfamilie entschieden. Auch hier konnte ich zwischen einer Unterkunft mit Frühstück oder mit Halbpension wählen. Nachdem also alle diese Entscheidungen getroffen waren konnte es an die Buchung gehen… 

Die Buchung                                                                                             Die Buchung war komplett problemlos. Berücksichtigt wurde auch ob man selbst anreist oder vom Flughafen oder Bahnhof abgeholt werden muss. Auch hier wieder sehr positiv zu erwähnen dass Fragen jederzeit beantwortet werden.

Ich bekam umgehend eine Buchungsbestätigung und musste zunächst eine Anzahlung in Höhe von 10 % leisten. Dies ist eine überschaubare Summe und lt. Vertrag sind es maximal 200,00 Euro die man pro Person anzahlen muss. Ebenso erhielt ich interessante Infos über den Unterricht, das Land und die Leute. Zusätzlich noch einige Verhaltensrichtlinien für die Zeit als Gast in einem italienischen Haushalt und auch den Hinweis dass eine Gastfamilie nicht zwangsläufig eine klassische Familie im Sinn von „Mama, Papa & 2 Kindern“ ist, sondern auch alleinstehende Personen oder Paare meine „Gastfamilie“ sein können, da diese in der Regel mehr Zeit und Platz für Gäste haben.

Der restliche Betrag war 21 Tage vor Antritt der Reise zu begleichen. Sogar auf meinen kurzen Anflug von Panik ob meine spärlichen Sprachkenntnisse für dieses Abenteuer ausreichen würden, wurde prompt reagiert und mir umgehend versichert dass ich mir keine Sorgen machen müsse weil man auf jeden Schüler eingehen würde. 

Die Gastfamilie                                                                                           Letzte Woche wurde es dann ernst und ich musste meine ungefähre Ankunftszeit für die Schule mitteilen. Außerdem bekam ich die zusätzliche Info, dass die Gastfamilien in den nächsten Tagen verteilt werden und ich umgehend Bescheid bekomme sobald feststeht wo ich hinkomme

Tatsächlich – heute ist Dienstag und ich weiß seit heute Morgen dass meine Gastgeberin Maria heißt und ich in direkter Nähe zur Schule wohnen werde. Das bedeutet auch, dass ich mein Auto stehen lassen und alles zu Fuß erreichen kann. Schöner Gedanke… 

Lediglich der Satz: „Bitte informieren Sie Ihre Gastgeber telefonisch über den genauen Zeitpunkt Ihrer Anreise, damit bei Ihrer Ankunft jemand anwesend ist.“ macht mich nervös 😉

Aber ich werde heute Nachmittag anrufen und mir für den Notfall von meinem Freund den Satz beibringen lassen “ Ich habe keine Ahnung was Sie gerade sagen, aber mein Freund wird Sie später anrufen“ 🙂

Zusammenfassend freue ich mich einfach auf alles was so vor mir liegt und ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.

Wenn ihr auf keinen Fall verpassen wollt wie mein erstes Telefonat in Italienisch verläuft und welches Gastgeschenk ich mitnehme, solltet ihr meinem Blog folgen   😉 

Ciao, a presto 

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