Die Alpenüberquerung – Der 1.te Reittag // Es geht los

Der erste Tag liegt hinter uns und wie uns unsere Reiseleitung gestern erklärt hat sind es jeden Tag 28 km die wir zu bewältigen haben. Mal kurze 28 und mal lange 28 km…

Heute waren es eher die kurzen 28, denn nach knapp 19 km und einer Reitzeit von 3 Stunden und 46 Minuten sind wir am ersten Ziel angekommen. Für den ersten Tag eigentlich eine gute Einführungsstrecke. Das ist also die Kurzzusammenfassung, jetzt die etwas ausführlichere Form 😉

Früh am Morgen, der Regen strömt – Und zwar so richtig. Ich putze im Regen und bin erleichtert dass er nachlässt als ich satteln muss. Unser Start ist etwas holprig, weil Soleo mal wieder den Spanier rauslässt. Na toll, wer hat keine Lust am Morgen mit einem tänzelnden Pferd durch die Gegend zu rennen? Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, dass ich nicht ganz unschuldig daran bin. Ich bin gestresst von der Arbeit angereist, habe schlecht geschlafen, hasse Regen und das habe ich wunderbar übertragen. Ihr wisst es ja: Die Pferde spiegeln uns 😉

Nach 10 Minuten ist der Spuk vorbei und sowohl mein Pferd als auch ich selbst sind wieder die Alten. Manchmal braucht man einfach einen Freund an seiner Seite, der einen lang genug kennt um einen schnell wieder runter zu bringen und das Pferd gleich mit dazu zu. Danke Georg ! Es geht also los und wir lernen das links nicht immer links ist und manchmal auch rechts bedeuten kann, und auch für die Pferde ist es erst einmal Stress. Sie müssen in dieser neuen Gruppe ihren Platz  finden. Apollo, der in der Regel Gruppen mit Georg anführt, lernt an diesen Tag dass man tatsächlich auch hinten gehen kann. Mein Pferd hat sich sofort unsterblich in eine braune Stute verliebt und folgt gebannt ihrem Hinterteil. Dabei interessiert es ihn auch überhaupt nicht, dass die Dame seiner Wahl ihn zwar immer wieder anlockt, aber es nicht leiden kann, wenn er dann doch näher kommt  😂 Männer halt, fallen immer wieder auf die gleichen Tricks rein😂😂

Bis zur ersten Pause beruhigt sich aber die Situation und langsam findet jeder seinen Platz. Am Picknickplatz erwarten uns dann schon die Veranstalterin und unser Trossfahrer mit Getränken, Kaffee und leckerem Essen. Beim Weiterreiten schließt sich uns ein süßer Hund an und begleitet uns bis zur nächsten Station, also unserem Ziel. Den Besitzer interessiert das anscheinend nicht, aber weil wir nett sind,  sorgen wir trotzdem  dafür das er sicher nach Hause gebracht wird.

Nach der Ankunft werden erst mal Paddocks aufgebaut, die Pferde versorgt und dann bekommen wir noch eine Hofführung. Dabei verliebe ich mich unsterblich als mich etwas weiches anstupst…

Als alles versorgt ist, können wir endlich an uns denken und fahren in unsere Unterkunft. Ich will eigentlich nichts als eine heiße Dusche und etwas zu essen und beides bekomme ich hier. Und jetzt? Bin ich tot müde und wünsche euch einen schönen Abend und bis morgen…

Ein Kommentar zu “Die Alpenüberquerung – Der 1.te Reittag // Es geht los

  1. Hallo Mia, das hört sich alles total spannend an und du schreibst so, als wäre ich mit dabei gewesen. Für morgen wünsche ich euch(dir und Soleo) schönes Wetter und einen tollen Tag. Gute Nacht und erhol dich gut. 😉 LG Linda

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