Reiten im Landl – Tag 6

Die Nacht war sehr kurz, unser Wecker dafür umso gründlicher und mit Aufwachgarantie. Der Hund des Hauses hatte es sich zur Aufgabe gemacht uns, auch an diesem Morgen, pünktlich aus dem Bett zu bekommen. Seiner Methode war kaum zu widerstehen 😉 Direkt nach seinem Bad im Teich, sprang er in unser Bett. Zumindest war er frisch gewaschen, also ein sehr anständiger Hund. Nach dem feuchten Morgengruß und einem tollen Frühstück durften wir uns heute über das bisher größte Begleitteam freuen. Gleich 3 Reiter begleiteten uns und auch heute war wieder ein Hengst dabei. Der Umgang von Brisch mit ihrem Hengst, war beeindruckend und zeigte ganz deutlich, dass Hengsthaltung nicht zwangsläufig Einzelhaft und Gefahr für andere bedeuten muss. Gut gearbeitete und gehaltene Hengste sind eine tolle Begleitung und eine wahre Bereicherung. Nicht einmal für Soleo war es ein Problem neben ihm zu gehen und das mag bei meinem Prinzen schon etwas heißen. 😉

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Die Strecke war ein Traum, ebenso wie das Wetter. Unser anschließender Einritt in Grieskirchen war vermutlich für einige Touristen die Attraktion und mancher Einheimische beobachtete mit einem Schmunzeln, die irritierten Autofahrer, als wir uns bei der Überquerung der Hauptverkehrsstraße, brav an der Ampel hinter ihnen einordneten. Eine bunt gemischte Gruppe, verschiedenster Pferde, stand geduldig inmitten der restlichen Verkehrsteilnehmer und wartete bis sie an der Reihe war.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Bevor wir uns von unseren Begleitern verabschiedeten, gönnten wir uns noch einen gemeinsamen Zwischenstopp bei der Eisdiele am Marktplatz. Nach einem leckeren Eis  und einer herzlichen Umarmung trennten sich unsere Wege.

 

In diesem Moment wurde uns bewusst, dass wir jetzt tatsächlich zur letzten Etappe unseres Rittes aufbrachen: Der Rückweg zur Key Mountain Ranch…

Dort angekommen hatten wir den gleichen genialen Ausblick wie am ersten Tag und wir waren ein bisschen wehmütig. Ein letztes Mal die Pferde absatteln und in die Boxen bringen. Ein letztes Mal die Pads zum trocknen aufhängen, irgendwie alles ein letztes Mal… Die wehmütige Stimmung wurde sofort von Heike und Mandi vertrieben, denn die beiden hatten schon vorgesorgt. Es standen Liegen in der Sonne und Heike hatte die leckersten Bananenschnitten aller Zeit für uns gebacken. So ließ es sich aushalten und so konnten wir auch den Abschluss unseres Trips genießen.

 

Beim Abschiedsgrillen durften wir noch einmal Mandis Spezialitäten vom Grill genießen. Herrlich zartes Pulled-Pork, Mais, Kartoffeln, Salate und alles was man sich wünschen kann. Dieser Abend war der absolut gelungene Abschluss einer tollen Reitwoche…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s